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Alles in Ordnung? …oder Defektur für Anfänger

Kategorien: Allgemein
Jorid
Jorid Segebade bei dm

Das einwöchige Praktikum bei dm habe ich in der Filiale in der Waterfront Bremen absolviert. Die Erkundung der Filiale mit Erstellung eines Lageplans war meine erste Aufgabe. Während ich den Plan anfertigte wurde ich bereits von Kunden gefragt, wo zum Beispiel die Wattepads zu finden seien. Mit jedem verstreichenden Praktikumstag konnte ich solche Fragen besser beantworten und musste nicht immer einen Kollegen um Rat bitten. Am ersten Tag wurde ich auch an die Regalpflege herangeführt, also an das Auffüllen und Ordnen der Regale. Im Fachjargon heißt das „Defektur“ und war manchmal gar nicht so einfach – zum Beispiel im Bereich Babyartikel hatte ich Schwierigkeiten die Produkte richtig einzusortieren. Besonders die Schnuller und Trinkflaschenaufsätze hatten es mir angetan: für Milch, für Tee, für Brei, gleichzeitig für verschiedene Altersklassen und dann noch entweder aus Silikon oder Latex – für mich sahen die alle irgendwie gleich aus. Weil ein Kunde aus Versehen einen der Aufsätze an den falschen Platz zurückgehängt hatte, war meine Verwirrung perfekt. Bei der Bodylotion oder den Haarshampoos hatte ich deutlich weniger Probleme, obwohl ich mindestens doppelt so lange nach dem richtigen Platz für das jeweilige Produkt suchen musste, als die erfahrenen Mitarbeiter. Diese waren allesamt sehr freundlich, nahmen mich herzlich in ihr Team auf und beantworteten mir jede Frage.

Neben der Defektur, die Hauptbestandteil des Praktikums war, wurden mir unter anderem die Artikelsicherung und die Warenwirtschaft sowie einige interessante Informationen zu dm und der Ausbildung zum Drogisten näher gebracht.

Für mich war das einwöchige Praktikum in der dm-Filiale also eine gewinnbringende Erfahrung, gerade weil die Praktikumsinhalte ausbildungsfremd waren und so möchte ich mich auch noch einmal auf diesem Wege bei dm und Poliboy für die Woche bedanken.