Für eine grüne Zukunft

Bienenstöcke bei POLIBOY

Bienen produzieren nicht nur leckeren, goldig-süßen Honig und Wachs, sondern sind lebenswichtig für das gesamte Ökosystem. Auf der Suche nach Nektar bestäuben sie ca. 80 % der Nutz- und Wildpflanzen. Weltweit gesehen ist die Biene damit für den Menschen das wichtigste Nutztier hinter Rindern und Schweinen. Umso dramatischer ist es, dass unsere Bienen vom Aussterben bedroht sind. Gründe dafür sind Monokulturen, Pestizide sowie Milben und Parasiten.

POLIBOY hat sich dieser Thematik angenommen und im Mai 2018 zwei Bienenstöcke im Unternehmensgarten aufgestellt (in Kooperation mit BEE-RENT). Damit die fleißigen Bienen und auch andere Insekten genügend Nektar finden, sind gleich darauf zwei kleine Wildblumenwiesen angelegt worden. So möchten wir ein symbolisches Zeichen für eine grüne Zukunft setzen.

Mehr Informationen rund um die Biene gibt es auf dieser Seite.
Viel Spaß beim Stöbern!

Die Biene Polly

Unsere Botschafterin

Polly ist ein sehr fleißiges Bienchen und POLIBOYs beste Freundin. Sie erlebt mit ihm Abenteuer in unserem Kinderbuch, setzt sich für die Natur ein und erzählt uns aus ihrem Bienenleben. Besuchen Sie uns gern bei Instagram. Dort veröffentlichen wir regelmäßig Beiträge unter #pollyplaudert.

Bienen-Zuhause

für über 100.000 Bienen

In unserem Firmengarten bieten zwei Bienenstöcke Platz für über 100.000 Bienen. In den Kästen sind sogenannte Rähmchen aufgehängt, auf denen die Bienen ihre Waben aus Wachs bauen können. Die Mitarbeiter von BEE-RENT schauen regelmäßig nach ihrem Wohlergehen.

Bienen News - Polly berichtet

Neuigkeiten aus dem Stock

Honig

die süße Versuchung

Goldig-süß! Ob zum Frühstück auf Brot, als Zutat in Backwaren oder in heißem Tee - Honig ist ein vielseitiges Lebensmittel.

Bienen sammeln im Frühjahr und Sommer Blütennektar und produzieren in einem aufwändigen Prozess Honig, den sie selbst als Nahrung verzehren und für den langen, kalten Winter in den Waben ihres Bienenstocks einlagern. Wenn dieser dann geerntet wird, wird er natürlich mit Futterstoff für die Bienen im Stock ersetzt, damit diese für den Winter gut versorgt sind.

Die POLIBOY Bienen haben uns in den letzten beiden Jahren reichlich mit Honig beschenkt, so dass wir einige Gläser füllen konnten.

Honig wird gerne als gesunde Alternative zum Zucker als Süßungsmittel verwendet. Ob im Tee, Müsli oder auch für Gebäck. Ob Honig gesünder ist hängt dabei stark von der Qualität des Honigs ab.

Honig der den Hinweis „Mischung von Honig aus EG-Ländern und Nicht-EG-Ländern" sollte besser gemieden werden, da hierfür unterschiedliche Honige zusammengerührt und wärmebehandelt werden, damit Sie streichbar sind. Dadurch werden jedoch die im Honig von Natur aus enthaltenen Vitamine zerstört. Insgesamt ist Honig durch die Fructose etwas süßer als Zucker, daher braucht man vergleichsweise eine kleinere Menge Honig zum Süßen.

Als altbekanntes Hausmittel greifen wir bei Erkältungserscheinungen wie Halsschmerzen und Husten gern zum Honig. Ob in warmer Milch oder mit heißer Zitrone, wichtig ist dabei vor allem dass der Honig nicht zu stark erwärmt wird, da ansonsten seine Wirkstoffe kaputt gehen. Da Honig den Speichelfluss anregt, lindert er das Erkältungsymtom,des trockenen, kratzigen Halses. Durch seine Inhaltsstoffe wie Vitamin C, Kalzium, Magnesium, Eisen und Natrium kann Honig bei regelmäßigem Genuss das Immunsystem stärken.

Honig gehört nicht in den Kühlschrank. Dort wird er fest und die Zuckerkristalle setzen sich ab. Wer also seinen Honig leicht auf das Brötchen streichen können möchte, sollte den Honig bei Zimmertemperatur lagern.

Er sollte fest verschlossen an einem lichtgeschützten und trockenen Ort verwahrt werden. Um zu verhindern, dass Fremdkörper in den Honig gelangen und dort schlecht werden können, sollte Honig immer mit einem sauberen Löffel entnommen werden.

Das vorgegebene Mindesthaltbarkeitsdatum für Honig beträgt 2 Jahre, aber auch danach ist der Honig, bei richtiger Lagerung nicht unbedingt ungenießbar.

Bienenwachs

Ein starker Baustoff

Bienen sondern durch besondere Drüsen Wachsplättchen aus. Diese erhalten ihre gelbe Färbung durch die Aufnahme von Blütenpollen. Benötigt wird das Wachs zum Bau der Waben im Bienenstock. Diese Waben werden sehr vielseitig genutzt. So dienen Sie den Bienen als Schafstelle, als Brutkasten für den Nachwuchs oder auch als Vorratskammer für den Honig. Von uns Menschen wird Bienenwachs vor allem im Bereich der Kosmetik und Pharmazeutik benutzt. Meistens wird jedoch künstliches Wachs eingesetzt.


Auch POLIBOY verwendet echtes Bienenwachs. Unsere Leder Intensiv Pflege, Möbel Wachs und Schaders Antik Wachs enthalten das kostbare Naturgut.

Das Naturprodukt Bienenwachs besitzt wasserabweisende Eigenschaften. Das macht es besonders attraktiv, um Kleidungsstücke wie Jacken, Schuhe etc. oder Möbeloberflächen aus Holz und Leder vor täglicher Beanspruchung und Flecken zu imprägnieren.

Den Bienen dient das Wachs vor allem zur Stabilisierung ihres Stocks. Da Wachs luftdurchlässig ist, aber eine Schicht auf Oberflächen bildet, kann es von uns Menschen zum Schutz unserer Haut in z.B. Cremes oder Möbelpflege-Produkten genutzt werden.

Durch die Verarbeitung von Propolis, Honig und Blütenpollen erhält Bienenwachs eine antibakterielle Eigenschaft, die es sehr wertvoll für medizinische Produkte macht.

Bienenfreundliche Blumen

Als Augenweide und Nektarquelle

Küchenkräuter

Es gibt viele Küchenkräuter, deren Blüten für Bienen attraktiv sind. Wer Kräuter pflanzt kann zudem auch tollte Gerichte kochen oder erfrischende Getränke genießen. Wie wäre es mit einem Zitronen-Minz-Wasser im Sommer?

Folgende Kräuter mögen Bienen ganz besonders gern:

- Bohnenkraut, Minze, Salbei, Schnittlauch, Rosmarin, Zitronenmelisse, Thymian

 Blumen

Sie sehen nicht nur wunderschön aus, sondern sind auch eine geliebte Nahrungsquelle von Bienen. Haben Sie noch Platz für eine der folgenden Blumen in Ihrem Garten oder auf dem Balkon?

Pflanzen Sie nachfolgende Blumen und freuen Sie sich gemeinsam mit den Bienen über die Blütenpracht:

- Lavendel, Vergissmeinnicht, Löwenmäulchen, Margeriten, Sonnenblumen

Wer wohnt eigentlich im Bienenstock?

Die Westliche Honigbiene gehört zu der Familie der Echten Bienen (Apidae). Da sie Honig erzeugt, wird sie von Imkern gehalten. Bienen leben in Völkern. Ein Volk funktioniert als gemeinschaftlicher Organismus, in dem verschiedene Aufgabenbereiche perfekt durchorganisiert und aufeinander abgestimmt sind. Jeder Bienenbewohner hat seine eigene Rolle:

Bienenkönigin

Sie trägt die Krone

Die Bienenkönigin ist das einzige Weibchen im Bienenstock, das zur Fortpflanzung fähig ist und im Frühling und Sommer pro Tag bis zu 2.000 Eier legt. Sie wird bis ins Erwachsenenalter mit Gelée Royal gefüttert und wächst in einer senkrechten Wabe auf.

Königinnen werden herangezogen, wenn es dem gewachsenen Bienenvolk so gut geht, dass es Ausschwärmen will, um sich zu vermehren. Dies passiert auch, sollte die bisherige Königin gestorben sein oder aus Altersgründen ersetzt werden müssen. Arbeiterinnen wissen, dass es soweit ist, wenn die  Königinnensubstanz, die ein Pheromon enthält, im Bienenstock schwach wird oder gänzlich fehlt.

Drohnen

Sie tanzen auf der Hochzeit

Die männlichen Drohnen schlüpfen aus unbefruchteten Eiern, sprich sie werden ohne Vater gezeugt – diese Art der Fortpflanzung wird auch „Jungfernzucht“ genannt. Sie haben in ihrem kurzen Leben nur eine Aufgabe:


Die Befruchtung von jungen Königinnen. Dieser Akt findet außerhalb des Bienenstocks im Flug statt. Eine junge Königin wird im Durchschnitt von ca. 15 Drohnen befruchtet. Diese fliegen einmal am Tag zu einem Sammelplatz und warten dort auf junge Königinnen. Im Bienenstock werden die Drohnen von den Arbeiterinnen gefüttert und lassen es sich gut gehen. Aber sobald die Saison zu Ende geht und die Befruchtungszeit endet (ca. im Juli / August), werden die Drohnen aus dem Bienenstock gejagt und dienen Vögeln und Wespen als Futter.

Arbeiterinnen

Sie sind fleißig

Die weiblichen Arbeiterbienen haben vier Lebensabschnitte, wobei eine Sommerbiene ca. 5-6 Wochen alt wird. Daneben gibt es noch Bienen die den Stock im Winter am Leben erhalten, diese werden bis zu 6 Monate alt.

Die ersten drei Tage nutzen sie zur Körper- und Wabenpflege. Danach helfen sie bei der Fütterung der Brut (Ammenbienen).

Mit Hilfe des Wachses aus ihren Drüsen bauen die Arbeiterinnen im zweiten Abschnitt Waben. Gegen Ende dieser Phase bewegen sich die Bienen in Richtung des Fluglochs (Baubienen). Dort nehmen sie im dritten Abschnitt Nektar und Pollen entgegen und bewachen das Flugloch des Stocks. Die Arbeiterinnen besitzen nun eine voll entwickelte Giftdrüse. Kommt ein Eindringling dem Stock zu nahe, wird er gemeinsam bekämpft (Wächterbienen).

Mit ihrem Saugrüssel und der Honigblase sammeln sie anschließend im vierten Lebensabschnitt zuckerhaltigen Nektar und Wasser. Diese Nahrung bringen und verteilen sie im Stock (Sammelbienen).

Das Bienenjahr

Frühling, Sommer, Herbst und Winter

Frühling

Nach der Winterpause legt die Königin ab Februar/März wieder Eier. Die Arbeiterinnen starten ihre Sammelflüge zur Versorgung der neuen Brut. Der Stock wird weiter ausgebaut. Wird das Volk dank guter Bedingungen zu groß für den Stock, schwärmt die alte Königin mit einem Teil des Volkes aus, kurz bevor die erste neue Königin schlüpft – so entsteht ein neues Bienenvolk. Die junge Königin ist bereits nach wenigen Tagen geschlechtsreif und startet zu ihrem Hochzeitsflug. Die Obstblüte sowie Raps und Löwenzahn sorgen für den ersten Honig des Jahres (Frühtracht).

Herbst

Die Bruttätigkeit wird im Herbst eingestellt, die Größe des Volks reduziert sich peu à peu auf 10.000 - 15.000 Bienen. Die männlichen Bienen (Drohnen), die nun überflüssig sind, werden aus dem Stock verdrängt. Wird es kühler, sammeln sich alle Bienen zu einer Wintertraube und wärmen sich gegenseitig. Reicht dies nicht, erzeugen sie zusätzlich Wärme durch Muskelzittern. Die Bienen der letzten Brut, die mit der Königin überwintern, werden deutlich älter als ihre schwer arbeitenden Geschwister aus dem Sommer – ihre Aufgabe besteht lediglich im Warmhalten des Stocks.

Sommer

Im Sommer kann ein großes Volk ca. 50.000 Bienen zählen. Um den Stock vor Krankheiten oder Pilzbefall zu schützen, wird von den Bienen das antibiotisch wirkende Propolis produziert, das im Stock als Baumaterial verwendet wird. Der Vermehrungstrieb der Bienen lässt nach und der Sammeltrieb nimmt zu: Aus Nektar und Honigtau bereiten sie ihre Wintervorräte vor. Bereits ab Mitte Juli läuft die Honigproduktion langsam aus. Im Tausch gegen den selbstgesammelten Honig erhalten die Bienen vom Imker nun Zuckerwasser, das sie zu Honig verarbeiten und für die Winterruhe in den Waben einlagern.

Winter

Die Bienen befinden sich in der Winterruhe. Sie schlafen zwar nicht, reduzieren allerdings ihren Energiehaushalt aufs Nötigste: Wärme und Futter. Sie wärmen sich im Bienenstock im Kern der Wintertraube bei ca. 20°C. Da die Temperaturen im Randbereich auf ca. 8-10°C abfallen, wechseln sich die Bienen auf soziale Weise beim Wärmen ab. Die Traube wandert so von Wabe zu Wabe durch das Bienenhaus und erwärmt den dort eingelagerten Honig, so dass er wieder schön flüssig wird und gut aufgenommen werden kann.

Wie Sie Bienen helfen können

Machen Sie mit!

Darauf achten, dass man bienenfreundliche Blumen im Garten pflanzt oder aussäht. Auch wer nicht viel Platz hat, kann helfen. Eine blühende Pflanze im Topf auf dem Balkon ist schon ein erster Schritt. Welche Blumen Bienen besonders mögen, können Sie weiter oben nachlesen.

Auch Bienen brauchen Wasser, um zu überleben. Besonders in den immer wärmer werdenden Sommern haben Bienen hierzulande Probleme, eine Wasserquelle zu finden. Stellen Sie deshalb eine Schale mit Wasser in den Garten oder auf Ihren Balkon und legen einen Stein als Landeplatz hinein. Das freut nicht nur Bienen, sondern auch Vögel.

Haben Sie schon einmal von einem Insektenhotel gehört? Diese Kästen bieten Platz für viele nützliche Insekten, wie z.B. Marienenkäfer aber auch die gefährdete Wildbiene.

Wie wäre es, wenn Sie mit Ihren Kindern zusammen im Frühjahr ein Hotel bauen? Es gibt viele Anleitungen und Anregungen im Internet. Das wäre doch ein schönes Projekt.

Pflanzenschutzmittel sind gefährlich für Bienen und viele andere nützliche Insekten. Verzichten Sie also wenn möglich bitte auf diese chemischen Tötungsmittel zum Wohle der Natur.

Wer regionalen Honig kauft, unterstützt Imker in seiner Nähe und fördert damit eine nachhaltige Honigwirtschaft. Zudem  kauft man mit echtem deutschem Honig eine hochwertige Honigqualität. Denn deutschem Honig dürfen weder Bestandteile entzogen noch hinzugefügt werden und er darf auch nicht wärmebehandelt werden.

Sie haben ein Bienenest an Ihrem Haus? Wenn sie nicht allergisch auf Bienenstiche reagieren, keine kleinen Kinder haben und die Bausubstanz durch den Bienenstock nicht gefährdet ist, lassen Sie die Insketen doch bei Ihnen wohnen. Bienen sind normalerweise sehr friedlich, es sei denn, sie fühlen sich bedroht oder sind unruhig.

Alternativ können Sie einen Imker in Ihrer Nähe kontaktieren. Er wird das Bienenvolk sehr wahrscheinlich gern umsiedeln oder sogar bei sich aufnehmen.

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) setzt sich für viele Themen der Natur an, wie zum Beispiel auch Insektensterben. Unterstützen Sie den NABU gern mit einer Spende oder Ihrer aktiven Mitgliedschaft.

Sie hätten gerne einen eigenen Bienenstock im Garten oder auf ihrem Firmengelände,  trauen sich aber die Pflege der Bienen nicht selbst zu? Kein Problem, inzwischen gibt es einige Imker, wie z.B. BEE-RENT, die ihnen gegen eine Gebühr den Stock aufstellen und sich um die Bienen kümmern. So helfen Sie nicht nur den Bienen, sondern bekommen auch ihren eigenen Honig.

Instagram

#PollyPlaudert

Mit freundlicher Unterstützung von BEE-RENT.